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11,5 Gramm: Neue Zuckergrenze für Milchprodukte!

Es ist soweit: Das Orientierungskriterium Zuckergehalt für eine gesündere Auswahl bei Milchprodukten wurde mit September von 12,0 auf 11,5 Gramm (pro 100 Gramm) reduziert. Im Rahmen unserer Strategie zur Zuckerreduktion erfolgte diese Änderung in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.


Joghurts und Milchgetränke sind ernährungsphysiologisch wertvoll, aber viele darunter sind nach wie vor auch wahre Zuckerbomben. Erfreulicherweise haben Industrie und Handel zwar in den letzten Jahren mit einer Zuckerreduktion reagiert, aber es ist noch "Luft nach unten". Die Zahlen dazu haben wir in unserer Presseaussendung vor dem Sommer veröffentlicht (1.000 Milchprodukte im Check, Juli 2020). Umso wichtiger ist es nun aber auch, mit einer Senkung des Grenzwertes die weitere positive Entwicklung der Zuckerreduktion zu fördern.


Gerade auch in der Schule stellen Milch, Joghurts, Molke & Co einen wichtigen Bestandteil einer gesunden Jause dar. Um ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wieviel Zucker sich in den Produkten versteckt, lohnt sich beim Einkauf ein Blick auf das Lebensmitteletikett oder auf die SIPCAN Milchliste. Sie stellt mit ihren Orientierungskriterien eine Hilfe bei der Produktauswahl dar.

Die neue Zuckergrenze gilt natürlich auch für die Angebote zur Schulverpflegung, deren Gestaltung entsprechend der „Leitlinie Schulbuffet“ empfohlen wird (ebenso im Rahmen der Leitfäden für Snackautomaten oder Speisepläne, mehr dazu in unseren Bereichen Schulbuffet, Automaten und Mittagstisch).


Für eine erfolgreiche Umsetzung des neuen Grenzwertes lohnt es sich jedenfalls, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Denn jede/r KonsumentIn soll die Chance haben, sich schrittweise an weniger Süße gewöhnen zu können.


Pressemeldung_ Milchprodukte im Check (0
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