Wissenschaft

Als vorsorgemedizinisches Institut mit wissenschaftlichem Vorstand und Beirat setzt SIPCAN auch wissenschaftliche Projekte und Studien um, meist in Kooperation mit Kliniken, Instituten und anderen Forschungsstellen (Partnern).
 

Seit 2017 wurden folgende Akzente gesetzt:

  • 12 wissenschaftliche Arbeiten in peer-reviewed Journals

  • 19 Abstracts

  • 21 Beiträge in Fachjournalen

  • 83 Vorträge bei Veranstaltungen

Unsere Publikationen

Studie bestätigt die Wirkung des Trink- und Jausenführerscheins!

Der Trink- und Jausenführerschein ist ein komplettes und kostenloses Unterrichtsmodul für den Biologieunterricht der 5. Schulstufe. Er ist nicht nur sehr beliebt bei Pädagog*innen und Schüler*innen, sondern er zeigt auch seine Wirkung. In einer Studie verbesserte sich das Ernährungswissen der Schüler*innen und es sank der Zuckerkonsum über Süßes/Mehlspeisen, Limonaden, Fast Food und Snacks.

Winzer E, Wakolbinger M, Schätzer M, Blagusz K, Rieder A, Lechleitner M, Hoppichler F. Impact of a nutrition education programme on free sugar intake & nutrition-related knowledge in fifth-grade schoolchildren. European Journal of Public Health 2020, Nov;

Abstract & Artikel >>

Kongressbeiträge

"Improving Child & Adolescent Health for better Public Health - Fiction or within the scope of possibility?"

... so lautete der Titel einer Internationalen Tagung am 10. und 11. November 2020, die von den Pädagogischen Hochschulen Tirol und Oberösterreich gemeinsam mit der Medizinischen Universität Graz organisiert wurde. In diesem zweitägigen online Meeting präsentierten über 40 Expert*innen von 38 verschiedenen Forschungsinstitutionen aus fünf Kontinenten bzw. 17 Nationen ihre Ergebnisse.
Auch SIPCAN war mit zwei Vorträgen auf dieser spannenden Plattform vertreten:


Sugar reduction in beverages. From a school intervention to a nationwide public health initiative.
The catering situation at Austrian schools. A nationwide representative survey.

Unsere Fachartikel

Einfluss von Ernährungsunterricht auf Ernährungswissen und -verhalten

Immer wieder wird von Fachexperten gefordert: Ernährungsbildung muss als wichtige präventivmedizinische Maßnahme fix bzw. mit mehr Stunden in den Lehrplänen verankert werden, um die wichtige Alltagskompetenz „Ernährung“ zu stärken. Eine Studie von SIPCAN in Zusammenarbeit mit universitären und pädagogischen Hochschulen in Tirol zeigt, dass die Anzahl der Unterrichtseinheiten zu diesem Thema tatsächlich wesentlich ist. Wir berichten darüber in einem Artikel der Fachzeitschrift "Ernährung aktuell".

 

M. Schätzer, P. Rust, B. Wild, A. Reisser, M. Wakolbinger, S. Egg. Ernährungsunterricht als präventive Maßnahme für eine gesunde Zukunft. Ernährung aktuell 2020, 3, 17-19.

Wissenschaftliche Arbeiten

„Bewusst Trinken!“: So werden Österreichs SchülerInnen zu Trinkprofis ausgebildet

In der Schule werden Konzentrations- und Leistungseinbrüche oft durch mangelnde Flüssigkeitszufuhr verursacht. Mit einem neuen Forschungsprojekt wird erstmalig über das gesamte Schuljahr 2019/2020 ein Peers-Konzept verfolgt, das auf die Beeinflussung des Trinkverhaltens abzielt. Das erlernte Wissen wird von SchülerInnen zu SchülerInnen transferiert und somit das Bewusstsein für ideale Durstlöscher geschärft. Gleichzeitig wird das Getränke- und Buffetangebot gesundheitsförderlich optimiert, da die Verweildauer der SchülerInnen in den Schulen stetig zunimmt.


Das Projekt wird in Kooperation mit der Fachhochschule Joanneum und der Medizinischen Universität Wien durchgeführt und vom Fonds Gesundes Österreich und dem Land Steiermark unterstützt.

Berichte, Leitlinien und Aktionspläne

Therapieangebote für Übergewicht und Adipositas in Österreich - Update 2021

SIPCAN analysiert seit dem Jahr 2005 regelmäßig das Adipositas-Therapieangebot in Österreich, um für alle Hilfesuchenden mehr Transparenz zu schaffen und die Qualität der Angebote zu beschreiben. Aufbauend auf der im Jahr 2018 durchgeführten letzten Erhebung, wurden in Kooperation mit der 
Österreichischen Adipositas Gesellschaft die Behandlungsangebote 2020 neuerlich durchleuchtet, die Daten aktualisiert und neue Einrichtungen erfasst. Sämtliche Therapieangebote finden sich in zwei Broschüren aufgelistet (publiz. Jän. 2021):

Therapieangebote für übergewichtige bzw. adipöse Kinder und Jugendliche in Österreich. 

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​​Therapieangebote für übergewichtige bzw. adipöse Erwachsene in Österreich.
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