Wissenschaft, die bewegt: Forschungsbilanz 2025
- Manuel Schätzer

- vor 1 Tag
- 3 Min. Lesezeit
Forschung ist mehr als Daten erheben, analysieren und veröffentlichen – sie ist die Grundlage für nachhaltige Veränderungen. Auch 2025 konnten wir mit erfolgreichen Publikationen, Kongressbeiträgen und starken Partnerschaften wissenschaftliche Erkenntnisse teilen und durch gemeinsame, praxisnahe Forschung Gesundheitsförderung wirksam weiterentwickeln.

Seit der Gründung von SIPCAN vor 20 Jahren als wissenschaftlicher, unabhängiger Verein engagieren wir uns für evidenzbasierte, praxisnahe Prävention und Gesundheitsförderung (mehr darüber >>). Wir teilen unsere Erkenntnisse durch wissenschaftliche Publikationen sowie Vorträge auf Kongressen und tragen fundiertes Wissen mit dem Ziel einer gesünderen Zukunft nach außen. Unsere aktuelle Forschungsbilanz – hier die Zahlen seit dem Jahr 2020 – kann sich sehen lassen:
23 wissenschaftliche Arbeiten in peer-reviewed Journals
50 publizierte Abstracts
26 Artikel in Fachjournalen
99 Beiträge bei wissenschaftlichen Kongressen bzw. Tagungen (Vorträge, Vorsitze, Posterpräsentationen bzw. freie Vorträge, Teilnahme an Podiumsdiskussionen).
29 wissenschaftliche Beiträge im Jahr 2025
Im vergangenen Jahr leisteten wir mit insgesamt 29 Aktivitäten umgerechnet in mehr als jeder zweiten Kalenderwoche einen wissenschaftlichen Beitrag:
Wir waren auf neun Kongressen bzw. wissenschaftlichen Tagungen vertreten – mit insgesamt sieben Vorträgen, fünf Posterpräsentationen, einem Vorsitz und einer Teilnahme an einer Podiumsdiskussion.
Neben fünf Publikationen und fünf publizierten Abstracts verfassten wir auch drei Beiträge in wissenschaftlichen Fachmedien.
Zudem unterstützten wir 2025 zwei junge Wissenschafterinnen bei ihren universitären Forschungsarbeiten.
Junge Wissenschafter*innen vor den Vorhang
Sarah Brunner ist eine Studentin, die wir 2025 bei ihrer Masterarbeit an der Universität Innsbruck begleiteten. Sie stellte sich die brisante Forschungsfrage, wie Influencer*innen das Ernährungswissen und Konsumverhalten von Jugendlichen beeinflussen und befragte dazu über 400 Schüler*innen. Eines von vielen spannenden Ergebnissen: Jugendliche konsumieren wöchentlich rund 7 Stunden ernährungsbezogene Inhalte über Instagram, erhalten aber im Durchschnitt nur weniger als eine halbe Stunde Ernährungsunterricht pro Woche (abhängig vom Schultyp). Allein dieses Ergebnis unterstreicht, wie wichtig eine gezielte Unterstützung von Schüler*innen ist, damit sie digitale Ernährungsinformationen kritisch hinterfragen, einordnen und reflektierte Entscheidungen treffen können. Wir gratulieren Sarah sehr herzlich zu dieser tollen und wichtigen Forschungsarbeit!
Brunner S. Social Media im Fach Ernährung und Haushalt. Der Einfluss von Influencer:innen auf das Ernährungswissen und Konsumverhalten von Jugendlichen mit dem Fokus auf Zucker und Süßstoffe am Beispiel ausgewählter Lebensmittel: ein ernährungspädagogischer Ansatz. Innsbruck, September 2025.
Starke Partnerschaften bis Tirol
Bei unseren Forschungsaktivitäten legen wir großen Wert auf gute, inspirierende Kooperationen und starke Partnerschaften. Unser Dank gilt hier vor allem der Medizinischen Universität Wien, der Universität Wien, der Fachhochschule JOANNEUM Graz und der Pädagogischen Hochschule Steiermark, mit denen wir bereits über viele Jahre eine sehr gute, wertvolle Zusammenarbeit pflegen.
Besonders bedanken möchten wir uns aktuell bei der Pädagogischen Hochschule Tirol, im Besonderen bei HS-Prof.in Dr.in Katharina Wirnitzer mit ihrem Spezialgebiet Sports Public Health insbes. Child Public Health. Seit dem Jahr 2020 besteht zwischen uns eine ausgezeichnete Zusammenarbeit im Rahmen der Studien From Science 2 School sowie From Science 2 Highschool & University. Ziel dieser österreichweiten Schulstudien ist, die Prävalenzen von Bewegung, Sport und verschiedenen Ernährungsformen (Mischkost und pflanzliche) bei Schüler*innen, Studierenden, Pädagog*innen und Schulleitungen der Sekundarstufe I und II sowie der Universitäten zu erheben. Über 8.800 Schüler*innen, über 1.300 Pädagog*innen, über 4.500 Studierende und über 1.000 Dozierende haben sich beteiligt. Die vielschichtigen Ergebnisse über Motive, Lebensstil und Verhaltensweisen werden laufend publiziert und liefern national als auch international wertvolle neue Erkenntnisse. 2025 erschienen daraus drei Publikationen in renommierten peer-reviewed Journalen. Herzlichen Dank für die außerordentlich gute, verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Alle unsere Publikationen und Fachbeiträge sowie eine Auflistung aller Kongressbeiträge der letzten Jahre finden sich in unserem Bereich Wissenschaft >>
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