top of page

Gesunder Schlaf im Fokus bei den SPAR Gesundheitstagen

  • Autorenbild: Benjamin Effenberger
    Benjamin Effenberger
  • 17. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Juli

Mitte Juni waren wir bei den Gesundheitstagen der SPAR Österreichische Warenhandels-AG in der Hauptzentrale in Salzburg zu Gast. Organisiert von MMag. Susanne Zieglauer, leitende BGV-Koordinatorin bei SPAR, stand heuer das Thema Schlaf im Mittelpunkt und wir waren mit einem interaktiven Stand mittendrin.





Ausreichender, erholsamer Schlaf wirkt umfassend gesundheitsfördernd: er unterstützt unsere körperliche Gesundheit, unsere Leistungsfähigkeit und auch unser psychisches Wohlbefinden bis hin zu einer höheren Resilienz – sprich unsere psychische Widerstandskraft, Belastungen wie Stress oder Krisen zu bewältigen und auch gestärkt daraus hervorzugehen.


An zwei Tagen hatten die Mitarbeiter*innen der SPAR-Hauptzentrale daher die Gelegenheit, sich bei verschiedenen Stationen rund um Schlaf und Gesundheit zu informieren. Neben einer Schlafcoachin, speziellen Schlafmessgeräten, einer Brille zur Simulation von Schlafmangel und einer BIA-Messung durfte auch ein Massagestuhl zur Entspannung nicht fehl. Besonders beliebt war ein Fahrrad, mit dem die Besucher*innen durch eigene Kraft einen Mixer antreiben und sich so ihren frischen Smoothie selbst erstrampeln konnten – das sorgte für jede Menge Aufmerksamkeit und gute Laune. Abgerundet wurde das Angebot durch Ingwer- und Kurkuma-Shots sowie Riegel zum Verkosten.



Die SIPCAN Station: Wie hängen Ernährung, Zucker und Schlaf zusammen


Wir waren mit gleich mehreren interaktiven Formaten vor Ort. Mit unseren Broschüren "Die Zuckerdetektive", die mit Unterstützung von SPAR auch vielen Schulen Österreichs zur Verfügung gestellt werden, konnten wir allgemeinverständlich über Ernährung und insbesondere über Zucker informieren: von glykämischem Index über Einfach- und Mehrfachzucker bis hin zu Blutzuckerspiegel, -spitzen und Insulin. Denn große Blutzuckerschwankungen können sich abends auch negativ auf die Nachtruhe auswirken.


Ein Highlight war unsere Zuckerwasserverkostung: In einer Verdünnungsreihe aus vier Flaschen Wasser mit einer unterschiedlich hohen Menge an aufgelöstem Zucker konnten die Besucher*innen erleben, wie viel Zucker tatsächlich in Säften oder Limonaden steckt. Das direkte Verkosten der puren Zuckerlösungen kam sehr gut an und hat das Bewusstsein für versteckten Zucker in Getränken spürbar geschärft. Besonders die Flasche mit dem höchsten Zuckergehalt von 10 g pro 100 ml - das entspricht einer üblichen Limonade oder auch einem Cola-Getränk - konnten viele aufgrund der Süße kaum trinken - überraschend für viele, die Cola sonst gerne konsumieren und sich der „überdeckenden“ Wirkung von Zitronensäure & Co nicht bewusst waren. Auch der einfache Tipp zu einer kleineren Portionsgröße fand Anklang, denn auch so kann die aufgenommene Zuckermenge und damit auch der Blutzuckeranstieg reduziert werden.



Das Schlaf-Spiel: Ampel für schlaffreundliche Lebensmittel


Auch unser selbst entwickeltes „Schlaf-Spiel“ stieß auf großes Interesse. Lebensmittel und Ernährungsgewohnheiten, die sich auf den Schlaf auswirken, standen als laminierte Bildkarten mit wissenschaftlich fundierten Fakten auf der Rückseite zur Verfügung. Auf einem Plakat mit Ampelsystem konnten die Besucher*innen die Karten nun selbst zuordnen. Dabei gab es sehr unterschiedliche Einschätzungen, was für viele angeregte Gespräche und Diskussionen sorgte.


Auch die umgekehrte Wirkrichtung war ein wichtiges Thema: Wie beeinflusst Schlafmangel unser Essverhalten? Anhand einer schlafarmen Nacht erklärten wir, wie fehlender Schlaf Hunger- und Sättigungshormone sowie das Belohnungssystem im Gehirn beeinflussen kann.




Fragen und Aha-Momente


An unserer Station ging es an beiden Tagen häufig um schlaffreundliche Snacks und ein schlaffreundliches Abendessen. Viele waren überrascht, dass auch Kakao und damit Schokolade von Natur aus Koffein enthält und dass dessen Halbwertszeit – also die Zeit, in der nur die Hälfte der Menge vom Körper abgebaut wird – bei etwa 4 bis 5 Stunden liegt. Manche Mitarbeitenden staunten auch, dass Kohlenhydrate am Abend tatsächlich schlaffördernd wirken können, obwohl sie von vielen gerade abends bewusst weggelassen werden.


Wir bedanken uns bei SPAR und besonders bei MMag. Susanne Zieglauer für die Einladung zu diesen gelungenen Gesundheitstagen und freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit für einen regen Austausch mit den Mitarbeiter*innen!


Kommentare


bottom of page